Unsere Zuchtstätte

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Siberian Husky Zucht im FCI/VDH/DCNH

Hundezucht Huskyzucht

Wie unsere Welpen abgegeben werden

  • frisch gebadet in der 9.-12. Lebenswoche 

  • EU-Heimtierausweis

  • Chip mit Tasso Registrierung 

  • Grundimmunisierung ShppiL 

  • Gesundheitszeugnis 

  • 3x entwurmt 

  • Welpenpaket (Leine, Halsband, Decke, Spielzeug, Buch, Inkontinenzunterlagen, Kauartikel)

  • Gutscheine 

  • Zubehör-Checkliste

  • Informationsblatt über Futter & Stubenreinheit 

  • Gesundheits-Checkliste

  • FCI/VDH/DCNH Ahnentafel (weltweit anerkannt für Hundeausstellungen und Schlittenhunderennen!)

  • Lebenslanger Support 

  • Gesundheitsgarantie auf Erbkrankheiten (Rücknahme, teilweise Rückerstattung)

Der Welpe beherrscht bei Abgabe....

  • Leinenführigkeit 

  • gewöhnt an Autofahren

  • Warten vor dem Napf bis man ihn freigibt 

  • Sitz 

  • sitzt ruhig in der Box 

  • halb stubenrein dank Inkontinenzunterlagen, die er zuverlässig nutzt

  • "Anclickern" auf Wunsch 

  • kennt "Nein"

  • kennt Waschen, Föhnen und Krallenschneiden sowie bürsten 

 

 

Wie unsere Welpen/Hunde aufwachsen

Läufigkeit, Schwangerschaft, bis zur Geburt:

Ab dem 1. Tag der Läufigkeit wird es aufregend. Nachdem man oftmals wochenlang auf die Läufigkeit der auserwählten Hündin gewartet hat, ist die Aufregung groß. Man muss planen- wann könnte sie Ihren Eisprung haben, also an welchen Tag der Läufigkeit ist der beste Deckzeitpunkt? Es gibt verschiedene Anzeichen dafür wie Verhalten, Blutfarbe & -konsistenz, Vulvaform und -beschaffenheit, dies alles kann man nur ideal beobachten, wenn man die Hündin bei sich hat. Daher sind unsere auserwählten Hündinnen bei der Läufigkeit permanent im Haus. Allerdings sind diese Anzeichen nicht genug- an Tag 5-7, je nach dem, wie sich die Hündin gibt, muss man mittels eines Bluttests den Progesteronwert bestimmen (zusätzlich ist sogar ein Abstrich sinnvoll). Dieser gibt je nach Höhe Information über das Reifen der Eizelle, und wann sie reif genug für eine Befruchtung ist, also wann man die Hündin decken sollte, um die höchste Wahrscheinlichkeit auf Nachwuchs zu haben.  Da kann man in einer Läufigkeit (die etwa 15-21 Tage dauert) schon 3-5x beim Tierarzt sein. Der beste Decktag ist meistens zwischen Tag 10 und 15- je nach Hündin und Linie ist das oftmals sehr unterschiedlich. Meine Hündinnen sind i.d.R. sehr flott dran zw. Tag 8 und 11.

Nachdem man nun das Go durch den Tierarzt hat, muss man natürlich quasi sofort los. Das erfordert natürlich im Vorneherein schon relativ viel Planung und Organisation, sofern es nicht der eigene Rüde ist.  

Und dann geht's auch schon los. Beim Rüden angekommen, dürfen sich beide in Ruhe kennenlernen und meistens geht alles dann relativ schnell. Mein schnellster Deckakt waren keine 2 Minuten, nachdem sich die Hunde überhaupt kannten (B-Wurf). Ungläubig gelacht haben wir natürlich alle erstmal. 

Nach dem Deckakt und einem nur eventuell erfolgreichen Nachdecken geht es erstmal wieder nach Hause. Dort ist die Hündin natürlich auch wieder im Haus, hat aber selbstverständlich auch Kontakt zum Rudel, das natürlich sofort riecht, dass die Hündin gedeckt wurde. Nach etwa 20-25 Tagen ewigen Ratens, der Hoffnung und des Bangens, geht es dann zum Tierarzt für einen Trächtigkeitsultraschall. Dann stellt sich heraus, ob die Hündin wirklich schwanger ist, oder ob man sich als Züchter vielleicht doch nur etwas eingebildet hat :) Denn i.d.R. zeigen es die Hündinnen einem recht deutlich, ob sie trächtig sind. (Mäkeln um Tag 18-21, Klarer, klebriger Ausfluss auch ungefähr an Tag 18-25, Anhänglichkeit, "Thronen" über den anderen Hunden und sich etwas heraushalten, immer wieder schnüffeln der anderen Hunde an der Hündin, vergrößerte, rosige Zitzen, Verkuschelt sein). Die Anzahl der im Ultraschall gesehenen Embryos kann von den zu gebärenden Welpen abheben- da Hunde bis Tag 30 resorbieren (die Eizelle löst sich quasi auf und wird zersetzt) können. Dies ist ein natürlicher Vorgang und nichts ungewöhnliches und muss nicht immer mit Stress oder Mängeln zu tun haben.

In der Läufigkeit bis etwa 2/3 der Trächtigkeit bekommt unsere auserwählte Hündin ein spezielles Futter zur perfekten Nährstoffversorgung für die Welpen und sich. Wenn das letzte 1/3 der Trächtigkeit anbricht, stellen wir auf Aufzuchtfutter um, das speziell für Hündinnen im letzten 1/3 der Trächtigkeit und der Säugezeit entwickelt wurde. Rückt der Geburtstermin näher, wird die Hündin ab Tag 35-40 immer runder. Ab Tag 52-55 spürt man Tritte und Welpenbewegungen, und wir sitzen oft stundenlang mit der Hündin auf der Couch oder im Bett und (müssen, weil es die Hündin so will ;) ) streicheln ihren Bauch und freuen uns, wenn wir die Kleinen kräftig treten spüren. In dieser Zeit bereiten wir auch die Wurfbox bei uns im Schlafzimmer vor, wo die Hündin schlafen und buddeln kann. Die meisten Hündinnen nehmen dieses Angebot sehr gerne an, verlangen aber, dass man sich zu Ihnen in die Wurfbox setzt (was wir natürlich gerne tun). Man sollte ab diesem Zeitpunkt vermeiden, dass die Hündin viel im Bett liegt, sonst kann es schonmal passieren, dass die Hündin im Bett von uns Menschen gebären möchte. :) 

An Tag 60-65 kann man nun mit der Geburt rechnen, meistens sind es 63 Tage nach Eisprung, an dem die Hündin gebärt. Nähert man sich dem errechneten Geburtstermin, nehmen wir keinen Besuch mehr an und versuchen so viel Ruhe wie möglich in unseren Alltag zu bringen. Selbstverständlich bleiben wir dann auch Zuhause und beobachten die Hündin. Keiner geht mehr aus dem Haus, wenn es nicht unbedingt sein muss, denn die Hündin verlangt, dass wir bei ihr bleiben. Sobald die ersten Wehen einsetzen, und der erste Zwerg geboren ist, bekommen unsere Interessenten Bilder der neuen Weltankömmlinge. 

Geburt bis zur 2. Lebenswoche 

Natürlich kriegt dann jeder Interessent mehrmals wöchentlich Bilder der Welpen zugesendet und Updates der Kleinen. In den ersten beiden Lebenswochen passiert allerdings noch nicht viel, denn diese Zeit ist sehr sensibel, die Welpen können sich schnell etwas einfangen und sollen erstmal nur wachsen und kräftig werden. Daher sind sie auch bis zur 2. Woche bei uns im Schlafzimmer, wo wir jederzeit auch nachts ein Auge auf sie haben, falls etwas nicht in Ordnung sein sollte. 

Zwischen Tag 12 und 14 machen die Welpen dann Ihre Augen auf und beginnen zu Laufen. Oftmals hatten wir schon Welpen, die dank der neurologischen Stimulation (nach puppy culture) bereits mit 5-7 Tagen sehr gut gelaufen sind und sich motorisch schnell und gut entwickelt haben. Je nach Aktivitätslevel der Welpen, ziehen sie dann in unseren abgebildeten Wurfraum um. 

2. Lebenswoche bis 5. Lebenswoche

In diesem neuen Welpenkinderzimmer bleiben die Welpen dann bis zum Erreichen der 5. Lebenswoche. Hier lernen Sie das erste Stubenreinheitstraining mit Inkontinenzunterlagen bzw. Rasentoilette, entdecken die ersten Abenteuer mit Ihren Geschwistern und Kuscheltiermonstern, Bällen, Seilen und Wackelbrettern. Sie lernen auch eine Box kennen, die sehr gerne von allen inklusive Mama als Höhle benutzt wird. Da dieses Kinderzimmer mitten in unserer Wohnung liegt, bekommen die Welpen alle Geräusche des Haushaltes mit. Über den Staubsauger, Dampfreiniger, Thermomix, Dunstabzug, den Staubsaugerroboter, der elektrischen Zahnbürste bis hin zum Tüten aufschütteln, Wasser aufdrehen und die Klospülung betätigen ist alles dabei. Ebenso lernen sie die ersten Kauartikel kennen und mit etwa 3,5 Wochen die erste richtige Mahlzeit. Dies ist ein spezielles Futter entwickelt für das Anfüttern von Welpen bis etwa zur 8. Lebenswoche, was die Welpen auch sehr gut noch ohne Zähne bzw. mit durchbrechenden Zähnen fressen können.  Das Augenmerk dieser Zeit liegt vor allem in der Entwicklung der motorischen Fähigkeiten, des Begreifens von Raum und Höhen sowie der ersten groben Hundesprache. Welpen zwischen 3 und 5 Wochen knurren extrem viel und testen sich gegenseitig aus, was völlig normal ist und zur Entwicklung eines kleinen Hundewelpen gehört. 

5. Lebenswoche bis 8. Lebenswoche

Anschließend geht es in der 5. Lebenswoche in den Welpenauslauf mit verschiedenen Hütten und Untergründen (Beton, Kies, Erde, Holz, Gras), je nach Wetterlage sind sie mehr oder weniger draußen und lernen langsam das restliche Rudel kennen. So knüpfen sie erste Kontakte mit anderen Hunden, erkunden verschiedene Böden und Oberflächen und werden von den erwachsenen Hunden miterzogen. Durch diese Aufzucht haben wir enorm soziale Hunde sowohl mit Mensch als auch mit Hund. In dieser Zeit geht es vor allem um das Erlernen des ersten Grundgehorsams, z.B. das Warten vor dem Napf bis zur Freigabe durch uns fürs Fressen, auf den Namen hören, an Halsband und Geschirr gewöhnen, das erste Leinenlauftraining, Autofahren, Ressourcenverteilung usw. 

Ebenso erlernen sie vertieft das Spielverhalten, Grenzen und die Kommunikation zwischen den Hunden durch Geschwister und adulte Tiere. 

8. Lebenswoche bis Abgabe

In der 8. Woche erfolgt die Grundimmunisierung mit ShppiL (Staupe,  Hepatitis contagiosa canis, Parvovirose, Lepotospirose, Zwingerhusten) sowie das Chippen und Ausstellen eines EU-Heimtierausweises. Auf Wunsch lassen wir gerne noch eine Gesundheitsbescheinigung ausstellen. In der 9. Lebenswoche erfolgt dann die Wurfabnahme durch einen unabhängigen Zuchtwart des DCNH. Dieser überprüft die Welpen auf Stellungsfehler, Hör- & Sehvermögen, korrekte Zähne und Gebiss, Hoden, Afterkrallen und weist die Identität der Elterntiere mittels Transponderablesen nach. Ebenso überprüft er die Rahmenbedingungen und Haltungsbedingungen der Zuchtstätte. Zwischen dem Impfen und der Abgabe erfolgt ebenso noch eine weitreichende Sozialisierung der Welpen mit Autofahren, Spazierengehen, Baumarkt besuchen, Fressnapf besuchen und evtl. auch in der Innenstadt und am Bahnhof spazieren gehen, damit die Welpen erste Umwelteindrücke sammeln können. Aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr ohne Impfschutz beginnen wir mit dieser Form des Trainings erst 2-3 Tage nach der Impfung. 

Ab der 10. Woche können die Welpen dann gut vorbereitet in ihr neues Zuhause ziehen. 

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