top of page
WELPENADOPTION

Finden Sie hier Informationen zu unserer Welpenvergabe, dem Ablauf und allen enthaltenen Leistungen.

Allgemeiner ablauf 

1. Erste Kontaktaufnahme per Telefon, WhatsApp, Kontakt-/Bewerbungsformular oder per E-Mail.

2. Sofern nicht schon geschehen, Telefonat und geg. Vereinbarung eines Termins für persönliches Kennenlernen, bestenfalls 4-12 Monate vor dem Wurf.

3. Kontakthalten über WhatsApp/E-Mail

 

4. Reservierungsgebühr für einen Welpen bei Geburt, wir nehmen nur so viele Reservierungen an, wie Welpen verfügbar sein werden.  Sofort nach der Reservierungsgebühr wird man in die WhatsApp Gruppe aufgenommen und kann an den wöchentlichen Zoom Meetings ab der Geburtswoche teilnehmen. 

 

5. Erster Besuch ist in der 4. Lebenswoche der Welpen möglich, aufgrund des Infektionsrisikos sowie zum Schutz der Mutterhündin ist kein früherer Besuch möglich. 

6. Besuche sind dann nach Absprache wöchentlich machbar.

7. In der 8. Lebenswoche  führt der Zuchtwart des DCNH eine Wurfkontrolle durch, nachdem die Welpen bereits beim TA gechippt, geimpft und mit einem EU Heimtierausweis ausgestattet wurden. 

8. Ende der 8. oder Anfang der 9. Lebenswoche findet ein Welpenseminar statt, bei dem jeder Welpenkäufer mit seinem Welpen teilnimmt. Dieses Seminar ist völlig kostenlos und dient zum weiteren Bindungsaufbau. 

 

9. Ab diesem Seminar dürfen die ersten Welpen in ihr Zuhause ziehen- Abgabealter: 9-12 Wochen

Es werden niemals alle Welpen gleichzeitig abgegeben, sondern individuell an den Welpen (Entwicklungsstatus) und auch die neuen Besitzer (Urlaub) angepasst. 

EU Heimtierausweis

wie die welpen abgegeben werden

2.jpg

Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Arbeitshund und besitzt ein typisches arktisches Aussehen mit einem dicht behaarten Fell, dass aus der Unterwolle und dem Deckhaar besteht. Die Unterwolle wird etwa 2x jährlich gewechselt, in der Zeit dazwischen haaren sie so gut wie nicht. Hündinnen messen 50,5-56cm bei 15,5-23kg, Rüden messen 53,5-60cm bei einem Gewicht von 20,5-28kg. Generell gibt es den Siberian Husky in allen Farben, d.h. klassische Zeichnung mit farbigem Körper und weißen Gliedmaßen in hellrot, rot/braun, schwarz, dunkelgrau, grau, silber, aber auch agouti, black and tan, sable, saddle back, komplett schwarz, komplett weiß und Pinto. Nicht vorhanden in der Rasse sind die Farben merle und brindle (gestromt). Hier findet man Beispiele der Farben beim Siberian Husky.

Sein Kopf ist mit dreieckigen, eng beieinanderstehenden aufrechten Ohren bestückt, dazu mandelförmige, schräg eingesetzte Augen, die ihm ideale Sicht auch im Schneesturm verschaffen.  Sein Gangwerk ist typischerweise federleicht und mühelos. Der Siberian Husky kann leichte Lasten über lange Distanzen bei mittlerer Geschwindigkeit (steady lope, also langsamer Galopp oder auch im Trab) ziehen. Je nach länge der Distanz hat der Husky eine andere Durchschnittsgeschwindigkeit.

Die typische arktische Rute, die einer dichten Rundbürste ähnlich sieht, ist perfekt, um die Schnauze des Huskies in kalten Winternächten warm zu halten. Sie sollte in Bewegung gut getragen sein, aber nicht auf dem Rücken aufliegen oder eingekringelt werden, denn sonst kann sie ihn nicht warm halten und der Luftwiderstand beim Laufen erhöht sich, was mehr wertvolle Energie kostet. 

Die Hyperextension (Überstreckung) des Vorderfußwurzelgelenkes (Pasterns) sollte etwa 10- 15° betragen. 

Wichtig sind ebenso gut aufgeknöchelte und gepolsterte aber gleichzeitig bewegliche Pfoten, die ein stabiles Fundament für den ganzen Hund bilden und die sichere Fortbewegung im Schnee und auf Eis gewährleisten. 

Die Proportionen des Siberian Huskies sind essentiell wichtig, um seine Funktion als Schlittenhund erfüllen zu können und gute, energiesparende Bewegung gemäß Standard zeigen zu können.

Es gibt drei Balancelinien, um zu erkennen, ob ein Siberian Husky gut gebaut ist. Die erste Linie zieht sich durch den Vorderfuß, den Unterarm entlang und sollte durch die Schulterblattspitze (oberes 1/3) nach oben gehen, die Halswirbelsäule liegt hierbei komplett vor dieser Linie. Die zweite Linie ist eine horizontale Verlängerung der (geraden) Rückenlinie, hier sollte der Kopf (wenn waagrecht) oberhalb der Linie befindlich sein. Die dritte Balancelinie beschreibt ein senkrechtes Lot vom Tuber ischiadicum (siehe weiter unten Point of croup), welches auf die Zehen oder die Krallen der Hintergliedmaße fallen sollte. Ebenso ist es sinnvoll, die beiden Drehpunkte der vorderen und hinteren Gliedmaße auf deren Höhenverhältnis zu überprüfen, also ob das Hüftgelenk auf einer Linie mit dem oberen 1/3 der Scapula (des Schulterblattes) liegt. Die Kopfproportionen des Huskies sind ebenso genau vorgegeben. Der Fang sollte von der Nasenspitze bis zum Stop genauso lang sein, wie vom Stop zum Occiput (Hinterkopf). Der Stop bezeichnet hierbei den steilen Übergang von Fang zur Schädelbasis. 

Genauere Proportionen sind beispielsweise das Verhältnis der Beinlänge zur Brustkorbtiefe von 55:45, damit der Siberian Husky nicht im Tiefschnee stecken bleibt. Ebenso wichtig ist das Verhältnis der Höhe des Hintermittelfußes zur gesamten Beinlänge der Hintergliedmaße, welches 1/3 betragen sollte. Weiterhin sollte die Körperlänge, gemessen vom Schultergelenk bis zum Tuber ischiadicum (point of croup) länger sein, als das Stockmaß des Hundes (etwa 10% länger als hoch), um den Beinen des Siberians genug Platz beim Traben unter dem Bauch zu geben und energiesparendes Single Tracking (Schnüren, Hinterpfoten treten in die Spur der Vorderpfoten) zu ermöglichen.

3.jpg

Proportionen & Funktion

gait-olgivan-copy.jpg

erbkrankheiten

Der Siberian Husky ist an und für sich eine gesunde Rasse, die wenig mit Beschwerden am Bewegungsapparat zu tun hat. Wie jede andere Rasse auch, gibt es aber auch in dieser Population Erbkrankheiten. Zu den häufigsten oder bekanntesten gehören:

  • Augenerkrankungen wie Katarakt (Grauer Star), Glaukom (Grüner Star) und XL-PRA1 

  • Epilepsie

  • Tumorerkrankungen 

  • Ekoptischer Urether 

  • Siberian Husky Polyneuropathie (SHPN1)

  • Shaking Puppy Syndrom (Siberian Husky Variante 1) SPS1

  • Kryptorchismus (Ein- oder Verborgenhodigkeit)

  • Zinkmangeldermatose

Für einige dieser Erkrankungen gibt es genetische Tests (z.B. XL-PRA1, SPS1, SHPN1) oder Untersuchungen wie z.B. die DOK Augenuntersuchung oder die Gonioskopie. Leider machen noch die wenigsten SH Züchter Gentests. Wir haben diese Tests jedoch bei allen aktuellen Zuchthunden ab 2024 machen lassen. Leider gibt es noch weitere genetische Erkrankungen, die bisher nicht getestet werden können. Hier ist der verantwortungsbewusste Züchter besonders gefordert, um eine sorgfältige Zuchtauslese zu betreiben und seine Linien so gut wie möglich zu kennen, denn es gibt keine Linie bzw. kein Wesen, was nicht von genetischen Erkrankungen betroffen ist.

bottom of page